{"id":2143,"date":"2014-01-21T16:27:54","date_gmt":"2014-01-21T16:27:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zaldor.de\/?p=2143"},"modified":"2014-01-21T16:27:54","modified_gmt":"2014-01-21T16:27:54","slug":"der-tropf-bleibt-dran-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zaldor.de\/blog\/2014\/01\/21\/der-tropf-bleibt-dran-2\/","title":{"rendered":"Der Tropf bleibt dran!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,<\/strong><\/p>\n<p>zum Anfang des Jahres bietet sich diesmal ein recht ruhiges Bild: Keine akuten geopolitischen Krisenherde, gutlaufende Aktienm\u00e4rkte, eine anziehende Konjunktur und von Staatsschuldenkrise ist derzeit nicht mehr so viel zu h\u00f6ren. Mit unserem \u201eJahresauftakt-Kommentar\u201c m\u00f6chten wir unsere Meinung abgeben, ob dieses Bild tats\u00e4chlich so viel Ruhe ausstrahlt und welche Entwicklungen wir f\u00fcr 2014 sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Fokus auf die Staatsfinanzen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zaldor.de\/wp-content\/uploads\/zaldor-informiert-marktkommentar-kapital-und-maerkte.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2096\" src=\"http:\/\/www.zaldor.de\/wp-content\/uploads\/zaldor-informiert-marktkommentar-kapital-und-maerkte.png\" alt=\"zaldor informiert Marktkommentar\" width=\"369\" height=\"301\" \/><\/a>Die Triebfeder aller B\u00f6rsenentwicklungen sehen wir weiterhin in der weltweit ultralockeren Geld-politik. Wir erleben die extremste Geldpolitik aller Zeiten. Allein die US- und japanische Notenbank kauften in 2013 f\u00fcr \u00fcber 1,7 Billionen US-Dollar ihre heimischen Staatsanleihen auf. Das wird auch in 2014 verbunden bleiben mit den niedrigsten Zinss\u00e4tzen der Wirtschaftsgeschichte. Auch wenn die US-Notenbank (Fed) j\u00fcngst eine bescheidene Reduktion der Liquidit\u00e4tszufuhr erkl\u00e4rt hat, so schafft allein die Notenbank Japans (BoJ) Abhilfe. Die von ihr in 2013 gestartete Geldflutung wird in 2014 frisches Geld in H\u00f6he von umgerechnet fast einer Billion US-Dollar erwarten lassen.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hat ihre Bilanzsumme in 2013 hingegen merklich reduzieren k\u00f6nnen. Ihr reichte gl\u00fccklicherweise allein die Ank\u00fcndigung uneingeschr\u00e4nkter Liquidit\u00e4tszusagen zur Marktberuhigung und musste die Geldschleusen so erst gar nicht aufdrehen. In diesem Jahr gehen wir von einer Abkehr dieser Konsolidierung aus. Allein der Au\u00dfenwert des Euro w\u00e4re andernfalls zu hoch. Und: Ein mindestens ebenso dringliches Problem stellt sich in der Liquidit\u00e4tsklemme des s\u00fcdeuro-p\u00e4ischen Mittelstands. Diese Unternehmen sind auf Bankkredit angewiesen, erhalten ihn aber derzeit in viel zu geringem Umfang von den heimischen Banken. Die EZB wird an dieser Stelle gefragt sein.<\/p>\n<p>Doch was steckt eigentlich hinter diesem insgesamt monstr\u00f6sen Gelddruckprozess? Es sind letztlich die Entwicklungen der Staatsschulden seit 2007 (siehe Abbildung 1 weiter unten).<\/p>\n<p>Die \u00fcberall etablierten ungedeckten Geldsysteme, die auf Basis von Schulden und Zinsen \u201efunktionieren\u201c, sind endg\u00fcltig au\u00dfer Kontrolle geraten. Es gibt kein Zur\u00fcck mehr! Ein gesunder Abbau der Schuldenniveaus \u00fcber Wachstum ist in der westlichen Welt zur Illusion geworden. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter muss es daf\u00fcr zu einem \u201eungesunden\u201c Schuldenabbau kommen, bei dem im Wesentlichen der B\u00fcrger st\u00e4rker zur Kasse gebeten wird. Dieses Szenario sollte zwingend in der eigenen Verm\u00f6gens-sicherung ber\u00fccksichtigt werden!<\/p>\n<p>Derzeit kompensieren noch die Notenbanken diesen Prozess. Sie sind zu riesigen Bad Banks geworden, die ihre heimischen Staatsanleihen aufkaufen, um die Zinsen partout derart niedrig zu halten. Die Schuldenniveaus werden das auch in 2014 zwingend erforderlich machen, soll die staatliche Zahlungs-f\u00e4higkeit aufrecht und der nur moderate Wirtschaftsaufschwung am Leben erhalten werden. Es gibt also keine Alternative: Der Tropf bleibt dran \u2013 der Patient erst einmal stabil!<\/p>\n<p>W\u00fcnschenswert w\u00e4re zweifellos, dass der Tropf auf absehbare Zeit abgenommen werden k\u00f6nnte und der Patient gesundet. Das abgelaufene Jahr hat zumindest eine andere positive Erkenntnis gebracht: Wir wissen endg\u00fcltig um die hohe Achtsamkeit der Notenbanken beim Drehen an der Rollklemme des Tropfs. So wird die US-Notenbank Fed nur mit sehr gro\u00dfer R\u00fccksichtnahme auf Konjunktur-entwicklungen und Marktbefindlichkeiten die Tropfgeschwindigkeit drosseln.<\/p>\n<p>Diese Interpretation zur Geldpolitik hat sodann die Angstlevels in den M\u00e4rkten merklich reduziert. Ausdruck dessen sind die aktuell niedrigen Volatilit\u00e4ten und die positiven Trends zahlreicher risikobehafteter Anlagen in 2013. Das Jahr 2014 wird uns vorf\u00fchren, ob diese Stimmungslage in Sorglosigkeit oder Euphorie (oder besser \u201eLiquidit\u00e4tswahn\u201c) m\u00fcndet.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"17\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td width=\"586\">\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Abbildung 1: Entwicklung der Staatsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2141\" src=\"http:\/\/www.zaldor.de\/wp-content\/uploads\/Stastsschulden-in-Prozent-des-Bruttoinlandsprodukts.png\" alt=\"Stastsschulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts\" width=\"1040\" height=\"444\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: Thomson Reuters, Flossbach von Storch, Dezember 2013<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Konjunktur voraus!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die gef\u00fchlte Sicherheit bzw. Klarheit zum zuk\u00fcnftigen Verhalten der Notenbanken l\u00e4sst die Konjunktur in der Bewertung der Marktentwicklungen wieder bedeutsamer werden. Der Ausblick ist dabei recht positiv.<\/p>\n<p>Eine Verbesserung der Konjunktur in den USA zeichnet sich immer deutlicher ab, jene in Japan ist vollends gedopt durch die dortige Geldpolitik und einhergehende Abwertung des Yen. Im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandsprodukt f\u00e4llt der Liquidit\u00e4ts-Stimulus dort dreimal so hoch aus wie in den USA.<\/p>\n<p>Fragezeichen stehen am ehesten hinter der Eurozone und China. Der Turnaround in der Eurozone ist vollzogen, ein R\u00fcckfall in die Rezession bis auf weiteres eher unwahrscheinlich. Doch die Binnen-nachfrage wirkt weiterhin anf\u00e4llig und dem Export w\u00fcrde ein schw\u00e4cherer Euro gut zu Gesicht stehen.<\/p>\n<p>Die Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung Chinas fallen am unterschiedlichsten aus. W\u00e4hrend die einen auf das ungeheure Kreditwachstum in den chinesischen Bankbilanzen (+15,4 Billionen USD seit 2008!) hinweisen und ein Platzen der Immobilienblase bef\u00fcrchten, sind die anderen davon \u00fcberzeugt, dass China auf einem stabilen Weg ist. Sie betonen die weltweit umfangreichsten W\u00e4hrungsreserven der Volksrepublik, sehen eine in j\u00fcngster Zeit wieder leicht verschlechterte Wirtschaftsdynamik in Kombination mit einer vergleichsweise sehr niedrigen (Kern-)Inflation. Ihr Fazit: Eine wieder expansivere Geldpolitik wird die W\u00e4hrungsaufwertung des Yuan bremsen und der Konjunktur wieder frischen Wind einhauchen.<\/p>\n<p>So trifft eine global weiterhin sehr lockere Geldpolitik auf eine sich stabilisierende Konjunktur. Erfahrungsgem\u00e4\u00df m\u00fcsste das zu h\u00f6heren Zinsen und\/ oder einer Eind\u00e4mmung der expansiven Geldpolitik f\u00fchren.<\/p>\n<p>Aber: Die Gegenwart ist eine andere! Dementgegen stehen die immense Abh\u00e4ngigkeit von den unvorstellbar gro\u00dfen Liquidit\u00e4tssch\u00fcben und die dringlichen staatlichen Bed\u00fcrfnisse nach Haushalts-\u00fcbersch\u00fcssen und Schuldentilgung. Es br\u00e4uchte schon ein deutlich h\u00f6heres Wachstum, um signifikant steigende Zinsen verkraften zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Aktien: Es spricht nicht viel gegen sie.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4\u00df h\u00e4tte im \u00dcbrigen auch die Hausse am US-Aktienmarkt l\u00e4ngst eine technische Korrektur erfahren m\u00fcssen. Doch die monet\u00e4re Expansion f\u00fchrt eben zu anderen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wollen wir in Abbildung 2 einen Blick auf die Bewertungsniveaus der globalen Aktienm\u00e4rkte werfen. Im Ergebnis zeigt dieses Bild insgesamt ein gesundes Niveau \u2013 erst recht wenn wir die globale Entwicklung der aktuellen Geldbasis bedenken. Es ist sicher noch Raum f\u00fcr die weitere Liquidit\u00e4tshausse gegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"607\">\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Abbildung 2: Zyklus- und inflationsadjustiertes Kurs\/Gewinn-Verh\u00e4ltnis globaler Aktienm\u00e4rkte <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2144\" src=\"http:\/\/www.zaldor.de\/wp-content\/uploads\/Inflationsadjustiertes-KGV-globaler-Aktien.png\" alt=\"Inflationsadjustiertes KGV globaler Aktienm\u00e4rkte\" width=\"1549\" height=\"718\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: Datastream, Allianz Global Investors, November 2013<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die derzeitigen Aktienbewertungen verlangen in den n\u00e4chsten Wochen jedoch auch nach Best\u00e4ti-gungen durch entsprechend positive Unternehmensergebnisse.<\/p>\n<p>Bewertungs- bzw. Stimmungs- und letztlich Kurspotentiale lassen manche asiatische Emerging Markets und diverse europ\u00e4ische Aktienm\u00e4rkte erkennen. Der Liquidit\u00e4tsstrom ist bereits im Fluss in diese M\u00e4rkte. In dieser Gruppe lauern potentielle \u00dcberraschungen f\u00fcr 2014.<\/p>\n<p>Aber auch bereits relativ hoch bewertete Aktienm\u00e4rkte bieten dank stabiler Trendgrundlagen weiterhin Chancen auf mehr: Die USA profitieren von deutlichen Energiepreisvorteilen und befinden sich daher in einer Phase der Reindustrialisierung. Und: Der f\u00fcr die US-Wirtschaft so wichtige Konsum wartet noch auf sein Comeback. In Japan steht der Aktienmarkt hingegen unter einem beispiellosen Gelddoping.<\/p>\n<p>Eine weitere B\u00f6rsenerfahrung w\u00fcrde in \u201enormalen Zeiten\u201c die Aktienhausse im laufenden (zweiten Halb-)Jahr ausbremsen: Die anziehende Konjunktur. Sie f\u00fchrt zu h\u00f6heren Zinsen und dazu, dass mehr Kapital in die Wirtschaft investiert wird, was zu Kapitalabfl\u00fcssen aus den Aktienm\u00e4rkten f\u00fchrt. Wir gehen davon aus, dass dieser Effekt zwar zu h\u00f6heren Schwankungen, nicht aber zu einer Trendumkehr an den Aktienm\u00e4rkten f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Die meisten Argumente, vor allem das der Liquidit\u00e4t, sprechen pro Aktien. Die Stimmung ist demzu-folge recht optimistisch. Eine solche Stimmungslage sollte einen stets misstrauisch stimmen \u2013 getreu dem Motto: \u201eErstens kommt es anders und zweitens als man denkt.\u201c Der bekannte US-Verm\u00f6gens-verwalter Kenneth Fischer untermauert diese Weisheit mit Empirie und belegt, dass gerade der Marktkonsens eben nicht eintritt. F\u00fcr den DAX w\u00fcrde das z.B. bedeuten, dass er mit unter +4 % nur schw\u00e4cher performt. Der Konsens zum DAX liegt bei +4 bis +15 % bis 31.12.2014. Nach Fischer bleibt also auch eine Entwicklung von \u00fcber +15 % wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sind Aktien, vor allem auch im Verh\u00e4ltnis zu Rentenpapieren, weiterhin relativ attraktiv bewertet und gleichzeitig sind nach wie vor viele Anleger immer noch nicht in den Aktienm\u00e4rkten investiert. Das belegen die B\u00f6rsenums\u00e4tze der vergangenen Jahre. Diese \u201eRisikovermeider\u201c suchen mit nachlassender Geduld nach Einstiegsm\u00f6glichkeiten und werden so potentielle Kurskorrekturen merklich abmildern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Renten: Es ist eine Menge Druck im Kessel!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die historisch niedrigen Zinsen dr\u00e4ngen nach oben. Ohne die zahlreichen Gesch\u00fctze der Zentralbanken h\u00e4tten wir in allen gro\u00dfen Volkswirtschaften l\u00e4ngst ein ganz erheblich h\u00f6heres Zinsniveau. Die Motivationslage f\u00fcr diese Ma\u00dfnahmen hat sich keinesfalls ge\u00e4ndert: Staatsfinanzierung und Konjunk-turbelebung brauchen diese Zinss\u00e4tze. Wir k\u00f6nnen uns derzeit keine signifikanten Zinserh\u00f6hungen vorstellen \u2013 auch nicht bei den langfristigen Zinsen. Das gilt auch f\u00fcr das Szenario steigender Inflations-raten auf merklich \u00fcber 2 %. Wir werden in einem der n\u00e4chsten Marktkommentare n\u00e4her auf den Rentenmarkt eingehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Gold: Aktuell ist abwarten angesagt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Gefahr eines instabilen Geldwerts bleibt pr\u00e4sent. Die Staatsschulden wachsen, die Geldflutung l\u00e4uft ungehemmt weiter. Die Bonit\u00e4ten hinter den Schuldpapieren in den Notenbankbilanzen werden alles andere als besser. Sie sind der eigentliche Gegenwert des Geldes in diesem Schuldgeldsystem. Die einzige ernstzunehmende Geld-Alternative bleiben die Edelmetalle.<\/p>\n<p>Ihr Wert ist in 2013 trotzdem drastisch korrigiert worden: Gold gab -28% nach, Silber -33 %. Ausgangs-punkt war die gezielte Attacke einer machtvollen Investmentbank im April. Die Datenlage lieferte keine Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Preisentwicklungen. Vielmehr trafen gewichtige gesch\u00e4ftspolitische Interessen auf eine labile charttechnische Situation. Solange sich diese Interessen nicht wieder umkehren oder die Datenlage keine nennenswerten \u00c4nderungen liefert, sind gro\u00dfe Kursspr\u00fcnge erst einmal nicht sehr wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Es braucht im Ergebnis wohl eine h\u00f6here Inflation bei weiter niedrigen Zinsen, was im Jahresverlauf durchaus denkbar erscheint. Allein die positive Konjunkturentwicklung liefert an mehreren Stellen des Wirtschaftskreislaufs erh\u00f6hten Geldumlauf und somit Preisdruck. In Verbindung mit einer wieder eher verhaltenen Stimmung im Aktienlager k\u00f6nnte daraus dann auch ein st\u00e4rkerer Preisanstieg werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Fazit:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Tropf bleibt dran, die Liquidit\u00e4t wird weiter flie\u00dfen m\u00fcssen. Diesem Gesamtbild, in dem seri\u00f6se Preisbildungen zusehends verschwinden, begegnen wir auch in 2014 mit unserer \u201eWertestrategie\u201c. Die Strategie setzt auf Qualit\u00e4ts-Sachwerte und kombiniert gute Bonit\u00e4ten im Anleihebereich. Die Zusammensetzung bleibt sorgsam diversifiziert.<\/p>\n<p>In diese Richtung gehen wir, um Verm\u00f6gen langfristig real zu sichern und auszubauen. Der konkrete Weg h\u00e4ngt entscheidend vom jeweiligen Anleger und seiner Erwartungshaltung ab.<\/p>\n<p><strong>Wir stehen Ihnen weiterhin mit passenden L\u00f6sungen zum Erhalt und Ausbau Ihres Verm\u00f6gens bereit. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>J\u00f6rg Haldorn, CFP<\/p>\n<p>Hofheim am Taunus im Januar 2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, zum Anfang des Jahres bietet sich diesmal ein recht ruhiges Bild: Keine akuten geopolitischen Krisenherde, gutlaufende Aktienm\u00e4rkte, eine anziehende Konjunktur und von Staatsschuldenkrise ist derzeit nicht mehr so viel zu h\u00f6ren. 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