Hofheim am Taunus, den 09. September 2026 – Der August ist traditionell Teil der saisonal schwachen Phase eines Jahres am Aktienmarkt. Auch dieses Jahr konsolidiert der Markt, jedoch auf vergleichsweise hohem Niveau. Und dass, obwohl allein die geopolitischen Risiken, allen voran rund um den Iran, mit substanziellen wirtschaftlichen Belastungsfaktoren verbunden sind.

Der genauere Blick unter die Oberfläche der Indizes offenbart die Gründe. Es ist primär das KI-bedingte (Infrastruktur-)Wachstum, das dagegenhält, sich aber nur bei einem Teil der Indexmitglieder positiv widerspiegelt. Die Marktbreite nimmt spürbar ab, immer mehr Aktien verlieren den Anschluss. Seit Ende Juli ist der Anteil der Unternehmen im S&P500 oberhalb ihres mittelfristigen Trends (50-Tage-Linie) von gut 70 auf 54 % gefallen.
Kapital wandert zum Kern des Wachstums, statt den Markt zu verlassen. Der NASDAQ 100 verzeichnete ein Plus von 4,4 %, während der Dow Jones vollends stagnierte. Ein ähnliches Bild gibt der Stoxx Europe 600 mit +0,5 % ab. Abseits des Aktienmarktes arbeiten Gold (+10,1 %) und Bitcoin (+25 %) an ihren Comebacks. Technologie, genauer gesagt Künstliche Intelligenz, und die gegenparteilosen Währungsalternativen Gold und Bitcoin sind die Trümpfe im Berichtsmonat.
Der zaldor Core Portfolio RG konnte diese Umfeldbedingungen in einen Kurszuwachs von +1,78 % ummünzen.
Die Geopolitik, der Ölpreis und in der Folge die Zinsen bleiben die wahrscheinlichsten Störfaktoren im September. Zudem spüren die längerfristigen Zinsen durch die zunehmenden Staatschuldenquoten Aufwärtsdruck. Der Aktienanteil im Fonds bleibt zunächst auch im saisonal schwachen Monat September in Teilen abgesichert.
Das Geschäftsjahr schloss der Fonds zum 31.08.2026 mit einem Gewinn in Höhe von +11,69 % ab. Der zaldor Core Portfolio RG ist nun genau 3 Jahre am Markt und konnte in dieser Zeit für seine Anleger eine Rendite von +10,48 % pro Jahr erwirtschaften.
