Hofheim am Taunus, den 10. März 2026 – Im Berichtsmonat Februar war die Sorge an der Börse greifbar, dass die Algorithmen der KI bestimmte bewährte Geschäftsmodelle schneller entwerten, als Bilanzen angepasst werden können. Kapital wurde systematisch aus potenziell disruptierbaren Geschäftsmodellen abgezogen. Das neue Schlagwort lautet FOBO – Fear of Becoming Obsolete.

KI-generierte Illustration

Die Verkaufswelle erfasst Softwarehäuser ebenso wie Banken, Versicherer und Informationsdienstleister. In der Realwirtschaft ist diese Disruption hingegen bislang kaum messbar. Bemerkenswert bleibt auch die Finanzierungskraft im KI-Segment. Parallel erlebten defensive Titel, wie Walmart, eine Renaissance. Die Edelmetalle zeigten sich nach dem Kursrutsch Ende Januar wieder überaus stabilisiert.

Der S&P 500 schloss den Monat leicht im Minus, der Stoxx Europe 600 konnte knapp +4 % zulegen und der MSCI Emerging Markets zeigte mit einem Plus von +5,6 % überaus positive Entwicklungen in den Schwellenländern an.

Der zaldor Core Portfolio konnte seinen Jahresstart mit dem besten Monat seit Bestehen (+4,5 %) nicht bestätigen und büßte -2,0 % an Wert ein. Auf dem Monatsergebnis des Fonds lastete noch die Edelmetallkorrektur vom Februarende, die erst im März in der Fondsbuchhaltung wirkte. Der eher Core-ausgerichtete Aktienteil (USA) konnte von den positiven Entwicklungen in der Peripherie nur bedingt partizipieren.