Hofheim am Taunus, den 13. April 2026 – Im März standen die Kapitalmärkte im Bann des Iran-Konflikts. Die Straße von Hormus blieb dabei der zentrale Risikofaktor, welcher den Ölpreis auf 120 US-Dollar ansteigen ließ. Die logische Folge: Inflationssorgen und eine aufwärtsgerichtete Neubewertung der zukünftigen Zinsentwicklung.

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Die Märkte zeigten erhöhte Volatilität, die Anleiherenditen zogen an und die Notierungen an den Aktienmärkten kamen unter Druck, ebenso wie die Preise der Edelmetalle. Der Terminmarkt für Öl markierte jedoch die Grenzen der Nervosität. Kontrakte mit sechs oder zwölf Monaten Laufzeit blieben deutlich günstiger als die Spotpreise und signalisieren damit insgesamt Erwartungen einer nur vorübergehenden Stress- bzw. Engpasssituation.
Den Berichtsmonat schloss der S&P 500 mit -5,0 %, der Stoxx Europe 600 verbuchte ein Minus von 7,7 %, der MSCI Emerging Markets war vom Ölpreisschock mit -11,1 % noch stärker getroffen und Gold korrigierte ebenfalls zweistellig mit -11,6 %. Entsprechend dieses Umfeldes war für den zaldor Core Portfolio mit -5,5 % nur an eine Begrenzung der Verluste möglich.
Die Erwartungen am Markt sind derzeit sehr hoffnungsvoll, dass mit einem baldigen Ende des Konflikts zu rechnen ist und sich das Investitionsumfeld wieder normalisiert. Die Aktienquote des zaldor Core Portfolio bleibt jedoch weiter in Teilen abgesichert, so dass das Netto-Aktienexposure bei etwa 50 % liegt.



