Hofheim am Taunus, den 08. Mai 2026 – Die großen Aktienindizes notieren auf Rekordniveau oder zumindest in Sichtweite. Die Nachrichtenlage mahnt dagegen eher zur Vorsicht. Die Börse handelt aber nicht die Gegenwart, sie bezahlt bereits die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und diese Zukunft muss inzwischen einiges leisten.

KI-generierte Illustration
Hohe Ölpreise, geopolitische Spannungen, wieder anziehende Inflationserwartungen und eine US-Notenbank, die sich maximale Flexibilität offenhält, ergeben kein Umfeld, das normalerweise für Rekordstände bekannt ist. Doch Technologiefantasie und robuste Unternehmensgewinne wirken weiterhin wie ein erstaunlich belastbares Gegengewicht. Die Markttechnik verstärkte den Aufwärtsdruck, der im Wesentlichen mit verhältnismäßig niedrigem Handelsvolumen erzeugt wurde – was die Skepsis zahlreicher professioneller Investoren zum Ausdruck bringt.
Den Berichtsmonat April schloss der S&P 500 mit +8,5 %, der Stoxx Europe 600 verbuchte ein Plus von 5,7 %. Diese positive Dynamik war den Edelmetallen nicht zuteil. Ihre Preise verliefen seitwärts nach zweistelliger Korrektur im März. Der zaldor Core Portfolio verabschiedete sich aus dem April mit einem Zugewinn in Höhe von +3,24 %. Der Aktienanteil im Fonds lag währenddessen unter dem Wert der Vormonate bei 50 %. Nach kräftigen Kurssprüngen wurden Gewinne bei Intel, Applied Materials und Alphabet mitgenommen. Die Aktie von Unilever verließ das Portfolio.



