Hofheim am Taunus, den 09. Juni 2026 – Die jüngsten Inflationsdaten zeigen, dass die Märkte das Iran-Risiko dauerhaft hoher Energiepreise und Versorgungsengpässe lange unterschätzt haben. Erwartungen baldiger Zinssenkungen sind vom Tisch. Inzwischen wird in den USA spätestens für Januar 2027 eine erste Zinserhöhung eingepreist.

KI-generierte Illustration

Diplomatische Fortschritte im Nahen Osten wurden zwar wiederholt angekündigt, bleiben aber faktisch aus.
Trotz der angespannten Lage notieren die großen US-Indizes, im Wesentlichen getrieben von der Halbleiter-Rally, weiterhin auf Rekordständen. Der Blick auf die Marktbreite zeigt jedoch ein deutlich fragileres Bild. Die veränderte Zinsrealität ist die Belastungsprobe für die aktuellen Aktienbewertungen.

Den Berichtsmonat schloss der S&P 500 mit +5,1 %, der Stoxx Europe 600 verbuchte ein Plus von 3,0 % und Gold (-1,9 %) litt unter den Opportunitätskosten höherer Zinsen. Der zaldor Core Portfolio konnte im Mai einen Zugewinn in Höhe von +2,77 % erzielen. Der Aktienanteil im Fonds blieb weiterhin bei etwa 50 %. Der Keel Infrastructure-Trade wurde mit +150 % im Gewinn geschlossen und im Aktienkern- Portfolio wurden bei Alphabet und Nvidia erneut kräftige Gewinne mitgenommen.